Wie viele Küchenmesser werden eigentlich wirklich in einer Küche benötigt? Diese Frage stellen sich wahrscheinlich viele Hobbyköche. Zu einer Grundausstattung gehören sechs Küchenmesser sowie eine entsprechende Schneidunterlage und ein Schleifstein. Bei der Auswahl der Küchenmesser sind das Gewicht, die Größe und die Handlichkeit von großer Bedeutung, sie müssen einfach gut in der Hand liegen. Nur so kann das Zubereiten von Speisen auch gelingen und man hat Freude bei der Küchenarbeit. Aus diesem Grund sollten die Messer erst einmal in die Hand genommen werden, um so herauszufinden, mit welchem Messer ein optimales Arbeiten gewährt werden kann.
Das Multitalent unter den Küchenmessern ist das Kochmesser, welches je nach Hersteller in unterschiedlichen Größen erhältlich ist. Es wird überwiegend zum Schneiden von Gemüse und Fleisch verwendet und eignet sich ideal, um damit Kräuter zu wiegen. Als der kleine Bruder des Kochmessers wird das Schäl- oder Gemüsemesser bezeichnet. Dieses Küchenmesser wird im gut sortierten Fachhandel in gerader oder gebogener Form angeboten. Mit dem Schäl- oder Gemüsemesser werden alle feineren Arbeiten verrichtet.
Ein äußerst stabiles Küchenmesser mit einer schmalen Klinge ist das Tranchiermesser, welches zum Zerlegen von Fleisch verwendet wird. Aufgrund der schmalen Klinge, kann kein Fleisch anhaften. Es wird auch oft zum Schneiden von Kartoffeln genommen. Besonders hauchdünne Scheiben vom Schinken schneidet das Sashimimesser. Der hauptsächliche Einsatz dieses Messers ist das Filetieren von Fleisch und Fisch.
Für harte Krusten, wie sie beim Brot gegeben sind, wird das so genannte Brotmesser verwendet. Die Klinge ist bei diesem Küchenmesser in einem Wellenschliff gefertigt und es sägt sozusagen jede harte Kruste besonders leicht. Als Allrounder in der japanischen Küche kommt das klassische Santoku Messer zum Einsatz. Das Küchenmesser eignet sich für Gemüse, Fisch und Fleisch, es wird auch als das „Messer der drei Tugenden“ bezeichnet.